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Pharmazentralnummer. Die Pharmazentralnummer (PZN) ist ein in Deutschland bundeseinheitlicher Identifikationsschlüssel für Arzneimittel, Hilfsmittel und andere Apothekenprodukte.

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Produktdetails & Pflichtangaben.

Wirkstoffe & Hilfsstoffe: 200 mg Avanafil.

Hilfsstoffe: Magnesium stearat Hyprolose Hyprolose, niedersubstituiert Eisen(III)-oxidhydrat, gelb Mannitol Calciumcarbonat Fumarsäure.

Weitere Produktinformationen Spedra Avanafil

Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Avanafil. Er gehört zur Arzneimittelgruppe der sogenannten „Phosphodiesterase-5(PDE5)-Inhibitoren”. Es wird zur Behandlung von erwachsenen Männern angewendet, die an erektiler Dysfunktion (auch als Impotenz bezeichnet) leiden. Dabei handelt es sich um eine Störung, bei der sich eine Erektion, bei der der Penis steif genug für den Geschlechtsverkehr ist, nicht einstellt oder nicht aufrechterhalten werden kann. Das Arzneimittel unterstützt die Entspannung der Blutgefäße im Penis. Dies steigert den Bluteinstrom in den Penis und sorgt dafür, dass er steif und erigiert bleibt, wenn Sie sexuell erregt werden. Das Präparat heilt nicht Ihre Erkrankung. Es ist wichtig anzumerken, dass das Präparat nur dann wirkt, wenn Sie sexuell erregt sind. Sie und Ihre Partnerin brauchen weiterhin das Vorspiel, um für den Geschlechtsverkehr bereit zu sein – genau so, als wenn Sie dieses Arzneimittel nicht zur Unterstützung einnehmen würden. Dieses Arzneimittel wirkt nicht, wenn Sie keine erektile Dysfunktion haben. Es ist nicht für Frauen.

Spedra Dosierung

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Die empfohlene Dosis beträgt eine 100-mg-Tablette nach Bedarf. Sie sollten das Arzneimittel nicht öfter als einmal pro Tag einnehmen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie der Meinung sind, die Dosierung von sei zu stark oder zu schwach. Er wird Ihnen eine andere Dosierung vorschlagen. Dosisanpassungen können auch dann erforderlich sein, wenn das Präparat zusammen mit bestimmten anderen Arzneimitteln angewendet wird. Falls Sie ein Arzneimittel, wie beispielsweise Erythromycin, Amprenavir, Aprepitant, Diltiazem, Fluconazol, Fosamprenavir oder Verapamil („moderate CYP3A4-Inhibitoren”), einnehmen, beträgt die empfohlene Dosis eine 100-mg-Tablette und zwischen den einzelnen Einnahmen sollte ein Zeitraum von mindestens 2 Tagen liegen. Sie sollten das Arzneimittel etwa 30 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr einnehmen. Denken Sie bitte daran, dass das Präparat die Erektion nur dann unterstützt, wenn Sie sexuell erregt sind.

Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten Falls Sie eine zu große Menge eingenommen haben, sollten Sie sofort Ihren Arzt informieren. Sie könnten unter mehr Nebenwirkungen als üblich leiden und diese könnten schlimmer ausfallen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.

Art und Weise

Sie sollten das Arzneimittel etwa 30 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr einnehmen. Denken Sie bitte daran, dass das Präparat die Erektion nur dann unterstützt, wenn Sie sexuell erregt sind. Das Arzneimittel kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden. Wenn Sie es zusammen mit Nahrung einnehmen, kann sich das Einsetzen der Wirkung verzögern.

Spedra Nebenwirkungen

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Schwere Nebenwirkungen Brechen Sie die Einnahme ab und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie eine der folgenden schweren Nebenwirkungen bemerken. Sie benötigen eventuell dringende ärztliche Behandlung: eine Erektion, die nicht wieder weggeht („Priapismus”). Falls Sie eine Erektion bekommen, die länger als 4 Stunden andauert, muss sie möglichst schnell behandelt werden, da Ihr Penis ansonsten dauerhaft geschädigt werden kann (einschließlich des Verlusts der Erektionsfähigkeit); verschwommenes Sehen; plötzliche Abnahme oder Verlust des Sehvermögens auf einem oder beiden Augen; plötzliche Abnahme oder Verlust des Hörvermögens (eventuell fühlen Sie sich auch schwindlig oder hören ein Klingeln in den Ohren). Brechen Sie die Einnahme ab und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie eine der vorstehend aufgeführten schweren Nebenwirkungen bemerken. Zu weiteren Nebenwirkungen gehören: Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen) Kopfschmerzen Hitzegefühl Nasenverstopfung Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen) Schwindelgefühl Gefühl von Schläfrigkeit oder starker Müdigkeit Sinussekretstauung Rückenschmerzen Hitzewallungen Atemlosigkeit bei Anstrengung Veränderungen des Herzschlags, gezeigt anhand eines Elektrokardiogramms (EKG) beschleunigter Herzschlag bewusste Wahrnehmung des eigenen Herzschlags in der Brust (Palpitationen) Verdauungsstörungen, Übelkeits-/Krankheitsgefühl im Magen verschwommenes Sehen Leberenzyme erhöht Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen) Grippe grippeähnliche Symptome verstopfte oder laufende Nase Heuschnupfen Verstopfung der Nase, der Nebenhöhlen oder der oberen Luftwege, die Luft in die Lunge leiten Gicht Schlafstörungen (Schlaflosigkeit) vorzeitiger Samenerguss Fremdheitsgefühl Gefühl der Ruhelosigkeit Brustschmerzen schwere Brustschmerzen schneller Herzschlag hoher Blutdruck Mundtrockenheit Magenschmerzen oder Sodbrennen Schmerzen oder Beschwerden im Unterbauch Durchfall Ausschlag Schmerzen im unteren Rücken oder im Bereich des seitlichen unteren Brustkorbs Muskelschmerzen Muskelspasmen häufiger Harndrang Penisstörungen spontane Erektionen ohne sexuelle Stimulation Juckreiz im Genitalbereich anhaltendes Gefühl der Schwäche oder Müdigkeit Schwellungen an den Füßen oder Knöcheln erhöhter Blutdruck rosafarbener oder roter Urin, Blut im Urin abnormale zusätzliche Herzgeräusche ein abnormales Ergebnis bei einem Bluttest zur Kontrolle der Prostata („PSA”) ein abnormales Bluttestergebnis für Bilirubin, einen Stoff, der beim normalen Abbau der roten Blutkörperchen entsteht ein abnormales Bluttestergebnis für Kreatinin, einen Stoff, der mit dem Urin ausgeschieden wird und ein Maß für die Nierenfunktion darstellt Gewichtszunahme Fieber Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Wechselwirkungen Spedra

Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen. Dies ist wichtig, da das Präparat die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen kann. Umgekehrt können auch einige andere Arzneimittel die Wirkung des Präparates beeinflussen. Insbesondere dürfen Sie das Arzneimittel nicht einnehmen und müssen Ihren Arzt informieren, wenn Sie gegen Brustschmerzen (Angina) Stickstoffmonoxid freisetzende Arzneimittel, wie Amylnitrit oder Glyceryltrinitrat, einnehmen. Das Präparat steigert nachweislich die Wirkungen dieser Arzneimittel und senkt Ihren Blutdruck massiv. Nehmen Sie es auch dann nicht ein, wenn Sie Arzneimittel gegen HIV oder AIDS, wie z. B. Ritonavir, Indinavir, Saquinavir, Nelfinavir oder Atazanavir, wenn Sie Arzneimittel gegen Pilzinfektionen, wie z. B. Ketoconazol, Itraconazol oder Voriconazol, oder wenn Sie bestimmte Antibiotika gegen bakterielle Infektionen, wie z. B. Clarithromycin oder Telithromycin, einnehmen. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie irgendeines der folgenden Arzneimittel einnehmen: sogenannte „Alphablocker” gegen Prostataprobleme oder zur Senkung Ihres Blutdrucks, Arzneimittel gegen unregelmäßigen Herzschlag („Arrhythmie”) wie z. B. Chinidin, Procainamid, Amiodaron oder Sotalol, Antibiotika gegen Infektionen, wie z. B. Erythromycin, Phenobarbital oder Primidon bei Epilepsie, Carbamazepin bei Epilepsie, um Ihre Stimmung zu stabilisieren oder gegen bestimmte Arten von Schmerzen, andere Arzneimittel, die den Abbau des Arzneimittels im Körper reduzieren können („moderate CYP3A4-Inhibitoren”), einschließlich Amprenavir, Aprepitant, Diltiazem, Fluconazol, Fosamprenavir und Verapamil. Das Präparat darf nicht gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln gegen erektile Dysfunktion, wie Sildenafil, Tadalafil oder Vardenafil, angewendet werden. Falls irgendeines der oben angeführten Probleme auf Sie zutrifft, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Einnahme zusammen mit Getränken und Alkohol Grapefruitsaft kann die Exposition gegenüber dem Arzneimittel erhöhen und sollte innerhalb von 24 Stunden vor der Anwendung nicht getrunken werden. Alkoholkonsum gleichzeitig mit der Einnahme des Präparates kann Ihre Herzfrequenz erhöhen und Ihren Blutdruck senken. Unter Umständen fühlen Sie sich schwindelig (besonders im Stehen), bekommen Kopfschmerzen oder nehmen Ihren Herzschlag in Ihrer Brust bewusst wahr (Palpitationen). Das Trinken von Alkohol kann auch Ihre Erektionsfähigkeit vermindern.

Gegenanzeigen Spedra Tabletten

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn Sie allergisch gegen Avanafil oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind; wenn Sie Stickstoffmonoxid freisetzende Arzneimittel, wie Amylnitrit oder Glyceroltrinitrat, gegen Brustschmerzen (Angina) einnehmen; das Präparat kann die Wirkungen dieser Arzneimittel verstärken und Ihren Blutdruck massiv senken; wenn Sie Arzneimittel gegen HIV oder AIDS, wie z. B. Ritonavir, Indinavir, Saquinavir, Nelfinavir oder Atazanavir, einnehmen; wenn Sie Arzneimittel gegen Pilzinfektionen, wie z. B. Ketoconazol, Itraconazol oder Voriconazol, oder bestimmte Antibiotika gegen bakterielle Infektionen, wie z. B. Clarithromycin oder Telithromycin, einnehmen; wenn Sie an einer ernsthaften Herzkrankheit leiden; wenn Sie in den letzten 6 Monaten einen Schlaganfall oder Herzinfarkt hatten wenn Sie einen unregelmäßigen Herzschlag („Arrhythmie”) haben oder eine familiäre Disposition für Herzkrankheiten vorliegt, die im EKG sichtbar ist; wenn Sie einen niedrigen oder hohen Blutdruck haben, der nicht mit Arzneimitteln kontrolliert wird; wenn Sie Brustschmerzen (Angina) haben oder beim Geschlechtsverkehr bekommen; wenn Sie schwere Leber- oder Nierenprobleme haben; wenn bei Ihnen Sehverlust auf einem Auge aufgrund unzureichender Blutzufuhr in Ihre Augen (nicht arteriitische ischämische Optikusneuropathie [NAION]) auftritt; wenn bestimmte schwerwiegende Augenprobleme in Ihrer Familie vorkommen (wie beispielsweise Retinitis pigmentosa). Sie dürfen das Präparat nicht einnehmen, wenn irgendeines der oben angeführten Probleme auf Sie zutrifft. Falls Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Zeugungs-/Gebärfähigkeit Bei gesunden Probanden wurden nach einmaliger Einnahme einer Dosis von 200 mg Avanafil keine Auswirkungen auf die Beweglichkeit oder die Form der Spermien beobachtet. Zur Spermienentwicklung bei gesunden erwachsenen Männern mit leichter erektiler Dysfunktion liegen bislang keine Daten vor.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn Sie Herzbeschwerden haben; 
  • Geschlechtsverkehr könnte dann riskant für Sie sein; 
  • wenn Sie an Priapismus, also Dauererektionen des Penis leiden, die 4 Stunden oder länger anhalten; 
  • dies kann bei Männern mit Sichelzellanämie, Multiplem Myelom oder Leukämie vorkommen; 
  • wenn Sie ein körperliches Leiden haben, das die Form des Penis beeinflusst (z. B. Angulation, Peyronie-Krankheit oder Schwellkörperfibrose); 

Wenn Sie eine Blutgerinnungsstörung oder ein akutes Magengeschwür haben. Falls irgendeines der oben angeführten Probleme auf Sie zutrifft, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Seh- oder Hör-Störungen Einige Männer, die Arzneimittel wie dieses Präparat einnahmen, hatten Probleme beim Sehen oder Hören. Es ist nicht bekannt, ob diese Probleme in direktem Zusammenhang mit dem Arzneimittel, einer anderen Krankheit, die Sie haben könnten, oder einer Kombination aus unterschiedlichen Faktoren stehen. Kinder und Jugendliche Das Arzneimittel darf nicht von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren eingenommen werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen Das Präparat kann dazu führen, dass Sie sich schwindelig fühlen oder Ihr Sehvermögen beeinträchtigt wird. Falls dies passiert, dürfen Sie weder mit dem Auto noch dem Rad fahren und auch keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen.